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Währungskrieg

Mo, 13. Okt. 2014 von red - 13

US-Investor prognostiziert den Untergang des Euro

Dennis Gartman: "Der Euro ist dem Untergang geweiht"

Euro in Brand © Bild: Thinkstock

Der US-Investor Dennis Gartman sagt in seinem Anlegerbrief "The Gartman Letter" den Untergang des Euro voraus. Laut Gartman wäre es nur eine Frage der Zeit, bis sich Europa spaltet.

Zu diesem Schluss kommt Gartman vor allem, weil die wirtschaftlichen Interessen der Länder seiner Meinung nach gänzlich auseinander driften. Auf der einen Seite ständen Österreich, Deutschland und Finnland stehen, die sich gegen die allzu lockere Geldpolitik der Zentralbank aussprechen. Dem gegenüber stehen Länder wie Frankreich, Griechenland oder Italien, die dringend Finanzspritzen bräuchten. Gartman: "Ich befürchte, der Euro ist an diesem Punkt dem Untergang geweiht."

Draghi: Versprechen nicht gehalten

Besonders hart geht Gartman mit EZB-Chef Draghi ins Gericht: "Anstatt präzise Aussagen darüber zu treffen, dass die EZB jetzt geldpolitisch handeln wird, haben wir nur gehört, dass Draghi alles getan hat, was er kann, um die Wirtschaft zu stärken." Dabei hätte Draghis vor zwei Jahren das versprechen abgegeben, alles zu tun, um die EU zusammenzuhalten. Beim IWF-Treffen in Washington relativierte der EZB-Chef diese Aussage allerdings: Zentralbanken alleine könnten die Welt nicht retten. Sie bräuchten die Unterstützung der Staaten.

Anleger flüchten aus Europa

Die Staaten rund um Frankreich könnten weitere finanzielle Strenge vor allem wegen der hohen Arbeitslosigkeit nicht verkraften, sagt Gartman laut Focus.de. Die Anleger stünden unter Druck und fliehen deshalb in sichere Häfen wie etwa den US-Dollar oder den japanischen Yen. Das setzt den Euro in weiterer Folge unter Druck. "Das ist der Grund dafür, dass der Euro auseinandergerissen wird und er es auch werden sollte. Was Deutschland, Österreich und Finnland brauchen, brauchen Frankreich, Italien und Griechenland nicht und umgekehrt", schlussfolgert Gartman. Die politische Spannung innerhalb der EU habe sich schon während der Auswahl des Kommissionspräsidenten Juncker gezeigt. 


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