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Dänischer Arzt: Psychopharmaka sind fast immer unnötig

Jonathan Benson    

 

In westlichen Ländern sterben jedes Jahr mehr als eine halbe Million Menschen über 65 an Psychopharmaka – und diese Todespillen wirken nicht einmal bei der Behandlung psychischer Erkrankungen oder Depressionen. Wie Forscher am dänischen Nordic Cochrane Center jetzt herausgefunden haben, ist der Nutzen von Psychopharmaka bestenfalls minimal; den meisten Menschen, die sie heute einnehmen, würde es ohne sie besser gehen.

 

 

 

Das British Medical Journal brachte einen aufschlussreichen Artikel von Professor Peter Gøtzsche, wonach die meisten Antidepressiva und Demenz-Medikamente normalerweise keine greifbare Besserung bringen. Außerdem würden sie viel zu häufig verschrieben und bärgen ein so hohes Risiko von Nebenwirkungen, dass es im Normalfall nicht einmal wert sei, sie zu probieren.

 

Inzwischen sterben jedes Jahr Hunderttausende an verordneten oder nicht verordneten Psychopharmaka wie Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI), die mit der Auslösung extremer Depression in Zusammenhang gebracht werden und bei Anwendern Gedanken an Selbstmord und Mord hervorrufen können. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass sich Psychopharmaka nie als wirksam erwiesen haben und oftmals nicht einmal die Wirkung von Placebos erreichen, gibt es keinen legitimen Grund, sie weiter anzuwenden.

 

»Ihr Nutzen müsste ungeheuer groß sein, um das zu rechtfertigen, aber er ist minimal«, warnt Gøtzsche die mehr als 500 000 Menschen über 65 in den westlichen Ländern, die jedes Jahr am Psychopharmaka-Gebrauch sterben. »Angesichts ihres mangelnden Nutzens könnten wir meiner Schätzung nach auf fast alle Psychopharmaka verzichten, ohne Schaden anzurichten.«

 

Pharmakonzerne finanzieren Schwindel-Studien, um Psychopharmaka als sicher und wirksam darzustellen

 

Was ist dran an all den Studien, die vermeintlich die Sicherheit und Wirksamkeit von Psychopillen bestätigen? Sie werden zum großen Teil von Pharmakonzernen bezahlt, die mittlerweile Experten in der Kunst der Manipulation und Pseudowissenschaft seien, so Gøtzsche.

 

Da sie wüssten, wie klinische Tests so angelegt werden können, dass sie die gewünschten Ergebnisse über Sicherheit und Wirksamkeit erbringen, könnten Pharmakonzerne Aufsichtsbehörden und Öffentlichkeit hinters Licht führen, um weiter Geschäfte zu machen. Bei Psychopharmaka würden beispielsweise Probanden ausgewählt, die vorher andere Medikamente eingenommen hatten, sodass Entzugserscheinungen aufträten, die durch die getesteten neuenMedikamente teilweise gelindert würden.

 

»Tierstudien legen den Verdacht nahe, dass diese Mittel das Gehirn schädigen können, was vermutlich für alle psychotropen Medikamente gilt«, behauptet Gøtzsche, der besonders Antipsychotika, Benzodiazepine und Antidepressiva im Visier hat, die in Dänemark, wie er sagt, zusammen jedes Jahr fast 4000 Menschen umbringen, in den USA sogar noch viel mehr.

 

»Angesichts der mangelnden Wirksamkeit könnten wir fast alle psychotropen Medikamente vom Markt nehmen, ohne Schaden anzurichten – indem wir alle Antidepressiva, ADHS-Medikamente und Demenzmittel wegließen … und nur einen Bruchteil der gegenwärtig verwendeten Antipsychotika und Benzodiazepine nutzten. Unsere Menschen wären gesünder und würden länger leben.«

 

Big Pharma: Organisierte Kriminelle, die Schwachen gefährliche, unwirksame Mittel aufdrücken

 

Nach Gøtzsches Einschätzung sollten nur Menschen mit Psychopharmaka behandelt werden, die an extremen psychischen Erkrankungen leiden, die eine akute und sorgfältig überwachte Behandlung erfordern, die so schnell wie möglich wieder beendet werden sollte – und selbst dann wird den Patienten dringend geraten, wenn möglich andere, sicherere Therapien zu wählen. Auf keinen Fall sollten Psychopharmaka über längere Zeit eingenommen werden, da diese Mittel abhängig machen und beim Versuch, sie abzusetzen, schwere Nebenwirkungen auftreten können.

 

2013 schrieb Gøtzsche sein Buch Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Wie die Pharmaindustrie unser Gesundheitswesen korrumpiert. Darin enthüllt er, dass die Pharmaindustrie Betrug und Täuschung begeht, um der Öffentlichkeit gefährliche Medikamente wie Psychopharmaka aufzudrücken. Das System ist durch diesen Einfluss so weit korrumpiert, dass mittlerweile Millionen Menschen Medikamente einnehmen, die unwirksam und extrem gefährlich sind.

 

»Wir nehmen so viele Medikamente ein, nicht weil Pharmakonzerne Medikamente, sondern weil sie Lügen über Medikamente verkaufen«, heißt es in dem Buch. »Das unterscheidet Medikamente von allen anderen Dingen im Leben … Wir wissen praktisch nur das über Medikamente, was die Unternehmen uns und unseren Ärzten sagen … Patienten vertrauen ihren Medikamenten, weil sie das Vertrauen, das sie in ihre Ärzte haben, auch den verschriebenen Mitteln entgegenbringen.«

 

 

 

 

Quellen:

 

rt.com

bmj.com

independent.co.uk

naturalnews.com

theguardian.com

arafmi.org[PDF]

radcliffehealth.com


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