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Unser Gesundheitssystem – Oder: Warum Patienten immer „kränker“ werden

Aus der Naturheilpraxis von René Gräber.


In China wurde vor langer Zeit angeblich einmal ein Gesundheitssystem praktiziert, das mit Recht auch den Namen „Gesundheitssystem“ trug: Der Arzt wurde von seiner Klientel so lange bezahlt, wie diese gesund waren (was immer auch unter diesem Wort verstanden wurde). Im Falle einer Erkrankung hörten die Zahlungen auf, und der Arzt konnte erst nach erfolgreicher Behandlung auf weitere Zahlungen hoffen.

Heute sehen wir das als eher unrealistisches Model an, das in unser System nicht umsetzbar ist – warum auch immer. Aber der wirkliche Grund dafür ist nicht eine mangelnde Umsetzbarkeit, sondern ein fundamental falsches Verständnis von dem, was Gesundheit eigentlich ist. Dieses Verständnis ist so marode, dass unser „Gesundheitssystem“ (besser Krankenwesen), das weitestgehend auf diesem Verständnis beruht, kaum Chancen hat, wirklich etwas mit „Gesundheit“ zu tun zu haben.

Diese Erkenntnis ist aber alles andere als neu.

In diesem Zusammenhang erinnere ich einmal an einen beeindruckenden Artikel der im Ärzteblatt (Aertzeblatt.de) bereits im Jahr 2002 veröffentlicht wurde. Der Artikel analysierte bereits damals die katastrophale Situation von Medizin und Gesundheitspolitik (Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle) und bringt die Problem auf den Punkt.

 

 

Los geht es erst einmal mit der Frage:

Was ist Gesundheit?

Gesundheit ist die Abwesenheit von Krankheit (wie der Friede die Abwesenheit von Krieg ist). Diese Definition ist so richtig, wie sie auch falsch ist. Denn so einfach lassen sich Gesundheit und Frieden nicht definieren. Denn unter dem Strich ist Gesundheit einfach mehr, als nur nicht krank zu sein.

Aus schulmedizinischer Sicht ist man aber seit je her bemüht, die Gesundheit aus genau diesem Blickwinkel zu betrachten und dementsprechend zu (be)handeln.

Oder mit anderen (schulmedizinischen) Worten: Gesund ist ein Patient dann, wenn der Arzt seine Symptome „weg“-therapiert (abgestellt) hat und der Patient seinem gewohnten Alltag wieder nachgehen kann.

Aber hat das etwas mit Gesundheit zu tun? Der Arzt soll die Krankheit, an der man leidet, behandeln. Wenn die dann verschwindet, dann gilt man als geheilt oder gesund.

Ist es wirklich so einfach, seine Gesundheit wieder herzustellen?

Vielleicht gilt dies für einfache Störungen der Gesundheit, wie eine kurzfristige Infektion, die aber auch ohne ärztliches Zutun sich von selbst wieder ausheilt. Bei chronischen Erkrankungen wird der Patient bei dieser Behandlungsphilosophie bestenfalls ein Abschalten der Symptome erfahren, was aber auch wieder etwas ganz anderes ist als Gesundheit. Doch heute wird vielfach dieses Abschalten von Symptomen als Basis ärztlicher Heilkunst akzeptiert und als eine Form der Heilung betrachtet. Für den Arzt ist das eine Erleichterung in seiner Therapie, da er hier nur Symptome erkennen und auslöschen muss, ohne die zugrundeliegenden Ursache für die Symptome in Angriff zu nehmen. Aber genau das wäre ein deutlicher Schritt in Richtung Gesundheit. Praktischerweise garantieren unbehandelte Ursachen, falls der Organismus nicht mehr selbst in der Lage ist, sich zu heilen, einen lebenslangen Kunden für den Arzt. Aus wirtschaftlicher Sicht gesehen ist dieses Model durchaus akzeptabel. Am Beispiel der ErkrankungMultiple Sklerose habe ich unter anderem gezeigt, wie lohnend solch ein Patient ist!

Die Ursachen einer so katastrophalen Auffassung sieht der Schreiber des oben erwähnten Artikels (Prof. Dörner aus Hamburg), in einem historischen Fehler. Er schreibt, dass „wir seit 200 Jahren mit zunehmender Wut kategorial falsch mit der Gesundheit umgehen“. Gemeint ist die „Gesundheit“ als falsch definiertem Begriff und daraus resultierend ein falscher Umgang mit der Gesundheit selbst. Denn Gesundheit ist eben viel mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Und: So paradox es klingen mag, aber Gesundheit ist oft auch die gleichzeitige Anwesenheitvon Krankheit.

Prof. Dörner sieht die vor 200 Jahren erfolgte Säkularisierung der Welt (=Befreiung von Metaphysik und Transzendenz durch die Aufklärung) als zentralen Punkt in der Entstehung der Ansichten, die wir heute als so selbstverständlich empfinden. Heute ist für Krankheit und Tod nicht mehr der liebe Gott verantwortlich (oder andere metaphysische, nicht fassbare Größen). Heute ist dies alles beeinflussbar, und zwar durch rationale Erkenntnis und seine praktische Umsetzung in Form von einem Gesundheitssystem mit Medizinern, Pharmazien etc. Auch der Tod, der leider immer noch als unvermeidbar gilt, ist aufgrund der wissenschaftlichen Bemühungen heute früher oder später zum sterben verurteilt. Denn wir haben die Lebenserwartung in diesen letzten 200 Jahren im Durchschnitt aller Geborener verlängert und haben im Bereich der Altersforschung viele neue Erkenntnisse gewonnen, die die biologischen Ursachen für das Sterben beschreiben und damit zum Ziel von Therapien machen könnten.

Für den unbedarften Zuschauer sieht der gesamte Gesundheitsbetrieb, wie ihn die Schulmedizin darstellt, wie ein allmächtiger Problemlöser aus. Man fühlt sich krank und erwartet die Lösung vom Arzt durch eine Pille von der Apotheke. Über diese Erwartungshaltung vieler Patienten habe ich bereits hinlänglich geschrieben. Ich halte es da in der Praxis mit den Worten von Sokrates, der vor über 2400 Jahren bereits forderte: „Wenn jemand Gesundheit sucht, frage erst ob er bereit sei, künftighin die Ursachen der Krankheit zu meiden. Erst dann darfst Du ihm helfen.“

Aber was passiert heute? Es wird operiert was das Messer hergibt und Pillen geschluckt, bis man Pillen gegen die Nebenwirkungen der Pillen nehmen muss, die man ursprünglich genommen hat, damit es einem besser geht. Die Logik dahinter ist klar: Die „Gesundheit“ ist die Abwesenheit von Krankheit und die wiederum ist gegeben, wenn es keine Symptome gibt. Also bin ich „ohne Symptome“ gesund. Pillen, die diese Symptome abstellen, machen gesund, auch wenn ein Absetzen der Pillen die Symptome wieder aufflammen lässt.

Die völlig kaputte Prävention

Ein Gramm Prävention wiegt mehr als ein Kilo Therapie, so heißt es bei den Befürwortern der Gesundheitsprävention. Dieses Motto hat aber auch viele Freunde bei den Therapeuten. Warum eigentlich, wo doch eine erfolgreiche Prävention die Zahl der Krankheitsfälle verringern könnte und dann die Therapeuten arbeitslos zu machen droht?

Antwort: Weil das falsche Konzept der Gesundheit und damit auch der Prävention überhaupt keine Bedrohung für die Schulmedizin und deren Auftragslage ist!

Denn wenn Prävention die Aufgabe hat, keine Erkrankungen aufkommen zu lassen, dann übersieht man, dass Krankheit zur Gesundheit dazugehörig und kein krasses Gegenteil davon ist. Es klingt paradox. Aber die heute betriebene Prävention ist überwiegend diesem Irrtum ausgeliefert: Wird man trotz Prävention krank, dann hat die Prävention versagt. In Wahrheit stimmt das nicht, zumindest nicht so in dieser direkten Beziehung.

Prävention selbst kann unter gewissen Umständen zur Erkrankung führen, oder man kann sie selbst als Krankheit auffassen. Nämlich immer dann, wenn sie zur Besessenheit wird. Prof. Dörner nennt das eine „hypochondrische Überaufmerksamkeit auf das Selbst“, also das eigene Ich, beziehungsweise den eigenen gesundheitlichen Status.

Wie oben beschrieben wird oft assoziiert, dass nicht nur Behandlungen von Erkrankungen mit Hilfe von „man nehme 3 mal 1“ Pillen betrieben werden, sondern dass dies auch im Bereich der Prävention Einzug gehalten hat.

Die Industrie der Nahrungsergänzungsmittel lebt übrigens auch von dieser interessierten Fehleinschätzung: Gesund bleibe oder werde ich, wenn ich dieses oder jenes Nahrungsergänzungsmittel zig mal am Tag zu mir nehme. So einfach kann man Gesundheit erhalten, so glauben wir oder sollen wir glauben. Auch hier wieder das Missverständnis oder der überhebliche Glaube, dass wir Gesundheit herbei befehlen können, dass wir Gesundheit durch Maßnahmen erzwingen können. Und durch die Ablehnung des Gedankens, dass Gesundheit nichts als eine Gabe ist.

So wird die Gesundheit zu einem unvorstellbar hohem gesellschaftlichen Wert erhoben, alldieweil die tagtägliche Praxis das genaue Gegenteil erzählt. Je mehr man den Wunsch nach vollkommener Gesundheit nährt und vergöttert, desto kranker werden die, die darüber reden. Es ist fast so wie bei einem Hungerndem. Denn nur der Hungernde träumt vom Essen. Und nur die Kranken träumen von der Gesundheit. Und wer Gesundheit als diesen hohen gesellschaftlichen Wert akzeptiert hat, der ist auch eher bereit, die Systeme und Institutionen, die angeblich zur Gesundheit beitragen, mehr oder weniger zu akzeptieren und einen unproblematischen Patienten abzugeben.

Das Ideal von einer „leidensfreien Gesellschaft“, die durch Medizin und Prävention hergestellt und gesichert werden soll, rechtfertigt somit jede Bemühung, auch wenn sie noch so fragwürdig erscheint. Vor allem dient dieses Ideal zur Durchsetzung von wirtschaftlichen Zielen, die die Gesundheit und das Gesundheitswesen zum „Kassenschlager“, zur Ware verkommen lässt. Und auch hier sind beide Seiten betroffen, die Therapieseite und die Prävention. Wie sich dieses Bild in der Praxis in sein komplettes Gegenteil verkehrt, das schildert der Professor in seinem Artikel.

Paradoxe Realität

Wo Prävention und Therapie auf höchstem Niveau betrieben werden, und das sogar noch „evidenzbasiert“, da sollte doch das Ideal von einer gesundheitlich durchseuchten Gesellschaft nicht mehr fern sein. Dem ist aber längst nicht so. Statt Gesundheit oder was man auch immer darunter verstehen mag, gibt es das komplette Gegenteil.

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Im Folgenden greife ich gerne einige Beispiele auf, die Prof. Dörner anführt:

  1. Je „effektiver“ Schmerztherapien und Schmerzmittel werden, umso größer wird die Zahl der Schmerzpatienten. Warum? Weil die Gesellschaft jetzt ein abstraktes „Recht auf Schmerzfreiheit“ fordert, was auch geringe Schmerzen zu behandlungsbedürftigen Problemen werden lässt. Was zuvor nur als vorübergehende Missempfindung aufgefasst wurde, die aber keine unnatürlichen Ursachen hat, im Gegenteil, wird jetzt dem Ideal entsprechend jeder kleine Schmerz oder Unpässlichkeit als Ausdruck einer aufkeimenden Krankheit begriffen. Kein Wunder also, wenn Schmerz, gleichgültig wie stark oder schwach er ist, keine positive Eigenschaft genießt, als ein vollkommen natürliches Warnsignal zum Beispiel. Stattdessen werden Schmerz und Unpässlichkeiten weg therapiert.
    Ein Auto hat es da viel besser: Wenn da eine Warnlampe aufleuchtet, fährt der Besitzer in der Regel ziemlich schnell zur Werkstatt und lässt den Wagen untersuchen. Wenn die Werkstatt vorschlagen würde nur die Warnlampe rauszuschrauben, würden wir dem Meister wahrscheinlich einen Vogel zeigen und schleunigst eine andere Werkstatt aufsuchen. Aber was machen wir in unserem Medizinsystem? Genau. Wie Alternativen in der Schmerztherapie aussehen können habe ich u.a im Beitrag Schmerzen und auf meiner Webseite http://www.schmerztherapiezentrum.com/beschrieben.
  2. Für Prof. Dörner hat dies zwei Folgen: Man hat eine negative Einstellung zu einem positiven natürlichen Signal des Körpers. Und die auch kleine Störungen und Unpässlichkeiten werden als medizinische Indikation aufgefasst, was neue Kranke schafft, obwohl sie nicht krank sind. Beispiel: Die Sache mit dem CholesterinBlutdruckwerte, Essstörungen,Schlafstörungen, Verhalten von Kindern als Aufmerksamkeitsstörungen etc.
  3. Und: Je mehr Kranke geschaffen werden, desto größer wird die Industrie, die sich der Kranken annehmen will. Denn bei so viel Krankheit ergibt sich ein riesiger Markt, wie die Pharmaindustrie es mit ihren Verkaufszahlen zu belegen versteht. Was bei schweren Erkrankungen richtig und wünschenswert ist, das wird in der Regel jetzt auch schon bei kleineren „Störungen“ und Unpässlichkeiten angewandt. So sind Cholesterinwerte ohne evidenzbasierte Beweise für eine gefäßschädigende Wirkung im Laufe der Jahre per Beschluss immer weiter nach unten korrigiert worden, was zu einer Übertherapie der Betroffenen geführt hat und keineswegs zu einer Abnahme der Herzinfarkte etc., was durch diese Maßnahme ja erreicht werden sollte. Im Gegenteil – die Statistiken zeigen einen steigenden Verlauf.
  4. Ein besonders trauriges Kapitel behandelt Prof. Dörner, wenn es um die Leute geht, die in der Gesellschaft am kürzeren Hebel sitzen: die Alten und die Kinder. Vollbeschäftigung hieß damals das gesellschaftliche und wirtschaftliche Ziel in Deutschland. Dazu mussten Papa und Mama arbeiten gehen. Was also tun mit den alten Eltern, die pflegebedürftig waren? Und die Kinder, auf die jemand aufpassen musste, wenn die Großeltern nicht zur Stelle waren? Wo es früher die Großfamilie gab, in der drei oder vier Generationen zusammen lebten, wurde hier der Ersatz eingeführt: Das Altenheim und der Kindergarten. Andere Institutionen folgten, wo Menschen, die nicht ins perfekte gesellschaftliche Bild passten, abgeschoben wurden. Geistig und körperlich Behinderte, psychisch Kranke etc. werden in der Regel in entsprechenden Heimen und nicht in deren Familien versorgt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Für die Öffentlichkeit gibt es solche Menschen nur in Berichterstattungen und Hörensagen. Praktische Erfahrungen machen nur die Wenigsten von uns mit diesen Menschen. Kein Wunder also, wenn es Angst und Scheu vor diesen Menschen gibt, ein Zeichen von unnatürlichen Empfindungen und Verlust von Bindungen zur Natur des Menschen.
  5. Alte Menschen werden in Abstell-Institutionen verwaltet, denn deren Kinder sind aufgrund ihrer Arbeitsbelastung nicht in der Lage, sich so um sie zu kümmern, wie das in einer urstämmigen Großfamilie noch der Fall war. Und alte Leute sterben, aber auch nicht mehr zu Hause im Kreis ihrer Familie und Vertrauten, sondern im Heim oder im Krankenhaus, auch ein Trend, den es zur Zeiten der Großfamilie kaum gegeben hatte. Auf diese Weise ist das Sterben ebenfalls „unsichtbar“ gemacht worden. Überhaupt ist alles, was dem gesellschaftlichen Ideal von Gesundheit widerspricht, unter eine institutionelle Tarnkappe verbannt worden: Die Behinderten, die Alten, die Sterbenden etc. Die Kinder sind davon ausgenommen, da Kind-sein keine Behinderung oder ähnliches ist. Aber als unproduktive Mitglieder der Gesellschaft sollten sie nicht der Produktivität ihrer Eltern im Wege stehen. Das ist ein etwas anderes Thema, greift aber in die wirtschaftlichen Belange ein, wenn es um das Thema der Verwaltung und Organisation von Familie geht (Familienpolitik).
  6. Die Medizin macht Fortschritte. Diese sehen so aus, dass sie in der Tat in der Lage ist, viele Patienten vor einem frühzeitigen Tod zu „retten“ – selbst die, die es gar nicht mehr wollen. Die Kehrseite ist, dass diese Patienten zwar nicht sterben, aber auch nicht gesund sind. Im Gegenteil. Wo vor ein paar Hundert Jahren chronische Erkrankungen zu einem zeitigen Tod geführt haben, leben heute solche Patienten mit ihrer Krankheit deutlich länger.
    Damit liegt der Erfolg der Schulmedizin in der Vermehrung von chronischen Krankheiten und den damit verbundenen Behandlungskosten. Für Prof. Dörner kann die Schulmedizin nicht mit diesem Problem umgehen, da sie chronische Erkrankungen praktisch wie Akuterkrankungen angeht. Es gibt keine Medizinrichtung, die chronische Erkrankungen behandelt. Wer hier Akutmaßnahmen zum Einsatz bringt, der darf sich nicht wundern, wenn sich nichts verbessert. Eine adäquate Medizinrichtung für chronische Erkrankungen würde (beziehungsweise müsste), einen mehr holistischen Ansatz haben. Denn diese Krankheiten haben Bezug auf den gesamten Organismus. Aber auch hier zeigt die segmentielle Auffassung der Schulmedizin, dass sie über die Akutbehandlung von entsprechenden Symptomen selten hinauskommt.
  7. Für Prof. Dörner bewirken alle diese gesundheitsfördernden Ansichten und Trends das genaue Gegenteil. Alle Maßnahmen entmündigen den Patienten, veranlassen ihn, seine Selbstverantwortung für seine Gesundheit in die Hände eines Gesundheitsbetriebs zu legen, der kein Interesse an Gesundheit hat. Vielmehr ist an diesem Punkt die Gesundheit ein Mittel geworden, mit dem man Geschäfte machen kann. Jeder will gesund sein, bleiben oder werden. Dieser Wunsch wird Gegenstand von Versprechungen einer Gesundheitsindustrie, die nur ans Geld machen denkt. Und auch die Organisation von medizinischen Einrichtungen verrät, dass hier Gesundheit nur Mittel zum Zweck geworden ist. Im Vordergrund stehen vielmehr Gewinnmaximierung und Expansion des Geschäfts, eine übliche Maxime eines Betriebs. Für die Gesundheit der Patienten ist so eine Einstellung eine Katastrophe. Sie können nur hoffen, dass sie im Krankheitsfall nicht den betriebswirtschaftlichen Prioritäten solcher Einrichtungen im Wege stehen.

Fazit

Der Artikel von Prof. Dörner hört an dieser Stelle nicht auf, sondern beschreibt ein paar weitere Szenarios, wie sich die marode Vorstellung von Gesundheit praktisch auf unser Leben auswirkt. Daher halte ich diesen Beitrag für besonders lesenswert.

Er zeigt weiter auf, warum wir genau die Probleme im sogenannten „Gesundheitswesen“ haben, die die Politik durch ihre „seltsamen“ Gegenmaßnahmen provoziert hat. Wie es aussieht behandeln die Gesundheitspolitiker ihre kränkelnde Schulmedizin nicht anderes als diese ihre Patienten versorgt: Rein symptomatisch. Veränderungen von zugrunde liegenden Fehlern ist nicht mit von der Partie, weil man einfach keine Lust hat, hier mal nachzuschauen…

  • oder weil man trotz der Fehler immer noch glaubt, das beste Gesundheitssystem im ganzen Universum zu besitzen…
  • oder weil man unsäglich ignorant und gleichgültig ist, so lange die Schulmedizin und Pharmaindustrie gedeihen und für die Politik saftige Berater- und Lobbyverträge bereithält…

Und wer noch nicht genug hat, darf gerne hier weiterlesen:

Vorsicht Arzt! Von falschen Diagnosen und merkwürdigen Behandlungen.

Oder:

Das Pharmakartell – Wie wir Patienten belogen werden

Oder (auch sehr lecker):

Medikamentenskandale – Die bitteren Pillen und schlechten Nachrichten

 

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