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Cola – Die brutale Wahrheit

von René Graeber

1971 – ein Lied geht um die Welt und schleift eine Getränkemarke zum Welterfolg. Oder man könnte auch „Durchbruch“ sagen. Es handelt sich hier um die sogenannte „Hilltop“ Werbung, in der inmitten von unberührter Landschaft eine Gruppe von ausschließlich jungen Leuten aus allen Nationen zusammen steht und ein Liedchen trällert – jeder mit einer Flasche Coca-Cola in der Hand.

 

Der Text ist einfach, harmlos und träumerisch:

I’d like to build the world a home and furnish it with love,

Grow apple trees and honey bees, and snow white turtle doves.

I’d like to teach the world to sing in perfect harmony,

I’d like to buy the world a Coke and keep it company.

[Repeat the last two lines, and in the background:]

It’s the real thing, Coke is what the world wants today.

Ich würde der Welt gerne ein Zuhause bauen und es mit Liebe einrichten,

Apfelbäume anbauen und Bienen und schneeweiße Tauben züchten.

Ich würde der Welt gerne beibringen, in perfekter Harmonie zu singen,

ich würde gerne der Welt eine Cola kaufen und ihr Gesellschaft leisten.

Das ist das wahre Ding, Cola ist, was die Welt heute will …

Heute nach mehr als 40 Jahren ist es zwar aus mit dem Hit der alten Tage. Dafür sind Coca-Cola und dazu andere vergleichbare Getränkehersteller bekannter als je zuvor. Die Welt schluckt nicht nur ihre verzuckerten Produkte, sondern gleich die Illusion mit, dass der Genuss dieser Getränke genau das macht, was im Lied von 1971 behauptet wird: Glück, Harmonie, Idylle, Frieden und so weiter.

Aber Werbung hat nichts mit der Realität zu tun. Man könnte sie auch als „Märchenstunde für Erwachsene (und Kinder)“ nennen. Es gibt keine Multi-Kulti-Jugendlichen mit Cola Flaschen in den Händen, die in Reih und Glied auf einem Hügel stehen und singen. Wozu auch? Wem soll das nützen, außer der Firma, die gefärbtes Zuckerwasser für teures Geld an den Mann und Frau bringen will?

Die Realität sieht anders aus. Die Hügelspitze ist menschenleer. Die damals Jugendlichen sind ältere Herrschaften geworden. Heute singen andere den gleichen Song mit einem völlig anderen Text:

Change of Tune – https://www.youtube.com/watch?v=3F1U95v0JPs:

Es sind Diabetiker, Hypertoniker, Übergewichtige, junge Leute mit Zahnersatz, da die Karies die eigenen Zähne „weggefressen“ hatte und Ärzte und ihre Assistenten, die diese Patienten betreuen müssen. Und der Song endet mit den Worten, dass das alles nichts mit Glücklichsein zu tun hat.

Am Schluss dieser „Werbung gegen Cola und Co.“ erfahren wir, dass diese Art der Zuckergetränke die Hauptquelle für Kalorien in der amerikanischen Ernährung darstellt. Mit ein Grund für diese fatale Entwicklung ist nicht nur das Liedchen von 1971, sondern ein inzwischen auf über eine Milliarde Dollar angeschwollenes Werbeetat, das für die Verbreitung von Zuckerwasserprodukten jährlich zum Einsatz kommt. Der Spot mit alter Melodie und neuem Text wurde von der US-Verbraucherorganisation CSPI (Center for Science in the Public Interest) hergestellt.

Cola, Zucker und einige andere Inhaltsstoffe hatte ich bereits in mehreren Beiträgen unter die Lupe genommen:

Cola und seine dunklen Geheimnisse – Zucker scheint nicht die einzige „unselige“ Substanz zu sein, die der „glückliche“ Kunde seinem Organismus zumutet.

Zucker – der süße Kassenschlager – Hier gibt es ein paar Einsichten in die Verlogenheit und Stupidität von der Werbung für Zucker. Dazu gibt es weiterführende Links zu Beiträgen, die sich mit den katastrophalen Effekten von Zucker auf den Organismus beschäftigen:

 

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Datum: Mittwoch, 1. Juli 2015 23:38
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