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Gelber Enzian (Gentiana lutea) Wurzeln 250g

Gelber Enzian , Gentiana lutea, Wurzeln 250g

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GELBER ENZIAN

Gentiana lutea

Wurzeln

250g

 

PHARMAKOLOGIE

 

Die bitteren Substanzen regen die Geschmacksknospen an und führen reflektorisch über den Nervus vagus zum Speichel-, Magensaft- und Gallenfluss. Ausserdem zeigen Enzian­extrakte antimikrobielle und immunmodulierende Eigenschaften.

 

 

ANWENDUNG

 

Bei Magenbeschwerden infolge geringer Magensaftproduktion, zur Appetitanregung, Ver­dauungsbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen. In der Volksheilkunde wird die Droge vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden verwendet, aber auch als Bestandteil von Tonika (z.B. im Schwedenbitter) und Magentees. Die Wirksamkeit gegen Fieber konnte nicht nachgewiesen werden. Besonders in den Alpen und im Jura wird die Droge zur Herstellung von Enzian-Branntwein (Enzler) verwendet. Dabei werden die Zucker der frisch geernteten Wurzel vergoren, der Branntwein wird als Destillat gewonnen. Die Bitterstoffe spielen dabei keine Rolle, da sie nicht ins Destillat übergehen. Aperitif-Getränke (Alpenbitter) enthalten Drogen-Extrakte, meist im Gemisch mit anderen Bitter­stoffdrogen.

 

 

HOMÖOPATHIE

 

Gentiana lutea HAB1, die frischen, unterirdischen Teile.
Anwendungsgebiet: Verdauungsstörungen.

 

 

SONSTIGES

 

Die medizinische Verwendung der Enzianwurzel als Bittermittel geht bis in die römische Kaiserzeit zurück. Im 15. Jh. wurde die Wurzel als Quellstift zur Erweiterung von Wund­ka­nälen gebraucht und erst im 19. Jh. durch die stärker quellenden Laminariastifte ver­drängt. Wie andere bitteren Drogen galt Enzian früher als Fiebermittel. Nach Dioskurides soll der Gattungsname nach dem illyrischen König Gentis benannt worden sein, der sie als Mittel gegen Pest empfohlen haben soll. Die verschiedenen Artnamen der Gattung weisen meist auf äussere Besonderheiten hin, z.B. asclepiadea (Asclepias-ähnlich) oderlutea (gelbblühend). Ausführlich beschrieben und empfohlen, besonders bei Magen- und Leberleiden, wird der Enzian von Dioskurides und Plinius, wobei Plinius berichtet, dass der beste Enzian in Illyrien wächst. Es kann als sicher angenommen werden, dass es sich um den gelben Enzian gehandelt hat. Galen empfahl ihn besonders als Mittel gegen Gicht. Auch die Kräuterbücher des Mittelalters widmen dem Enzian breiten Raum und empfehlen ihn geradezu als Universalmittel, wobei allerdings die Meinung, dass bittere Arznei prinzipiell besonders wirksam sei, einst weit verbreitet war.

Packung mit 250g

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